Seit 14 Monaten können sich Sportlerinnen und Sportler nicht mehr wie gewohnt treffen. Die Vereine bemühen sich nach Kräften, Onlineangebote zu machen; trotzdem fehlt die Gemeinschaft, fehlen die sozialen Kontakte, fehlen die Angebote für Integration und Inklusion. Der Frust ist groß bei den Sportlerinnen und Sportlern. Insbesondere die Ehrenamtlichen, die den Hobbysport tragen, quälen sich durch widersprüchliche und unflexible Verordnungen und Regeln.

Mit großer Sorge beobachte ich die Mitgliederentwicklung der Sportvereine in Uelzen. Mit liegen die Vereine und ihre Mitglieder am Herzen. Deshalb habe ich mich an die Landesregierung gewendet, um die Situation zu verbessern. Ich habe die Verantwortlichen aufgefordert,

  • einen verbindlichen Fahrplan mit klaren Spielregeln zur Wiederaufnahme von Mannschafts- und Kontaktsport zu erstellen;
  • insbesondere Kindern und Jugendlichen schnell wieder Sport in Schule und Freizeit zumindest im Freien zu ermöglichen;
  • ein Förderprogramm aus Landesfinanzhilfen aufzulegen, um Vereine vor dem Kollaps zu bewahren;
  • auf die Kommunen einzuwirken, damit der Sport in den Sommerferien alle Sportstätten, egal welchen Trägers, ohne Zusatzkosten nutzen können.

Viele Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene können in diesem Sommer nicht in den Urlaub fahren. Ich möchte, dass wir ihnen zumindest sportlich eine Perspektive geben. Sport verbindet, er wirkt inklusiv, integrativ und motivierend. Sport kann auch dazu beitragen, die coronabedingten psychischen Belastungen zu lindern. Deshalb braucht der Sport jetzt die Unterstützung der Politik. Geben wir dem Sport eine Perspektive!