Team BESSER FÜR UELZEN – der vierte Streich: Durch die erstmalig am Wochenende gesperrten Marktstraßen „cruisen“ wir in Richtung Ilmenau. Wenige hundert Meter nach Abfahrt der erste Knalleffekt: Nicoles Reifen hängt in Fetzen. Zum Glück ist schnell Ersatz besorgt. Entlang der Ripdorfer Straße geht es nach Molzen, wo uns bereits eine große Runde erwartet, um mit uns weiterzuradeln.

Molzen ist ein weiteres Musterbeispiel für das „Dorf in der Stadt“. Hier werden gerade die Weichen für die Zukunft gestellt: Die SELK-Christusgemeinde baut neben der Kirche ein neues Gemeindehaus. Auch die Molzener Vereine werden diesen Ort für Veranstaltungen nutzen können. Für das alte Gemeindehaus gibt es zukunftsweisende Pläne: Hier soll ein Tante-Enso-Laden entstehen. Ein solcher „Dorfladen 3.0“ verbindet modernen Online-Handel mit dem alten Tante-Emma-Ladenmodell – so wird das Dorfleben in Zukunft noch attraktiver!

Wir fahren weiter zur Grundschule. Schulleiterin Dörte Gröfke-Güthling und Matthis aus der vierten Klasse zeigen mir ihre schöne kleine Schule. Die Schule ist ein wichtiger Grund dafür, dass viele junge Familien gerne in Molzen wohnen möchten.

Bei herrlichstem Radelwetter führt unser Weg durch die Felder nach Woltersburg und Pieperhöfen. Ein Radweg im städtischen Eigentum, der mitten über den Bauernhof führt? Eine Straße, deren rechte Seite zu Pieperhöfen und deren linke Seite zu Woltersburg gehört? Mit unserer „Local Hero“ Kathrin Petersen-Schulze gibt es einige Skurrilitäten zu entdecken. Sie zeigt uns aber auch Stellen, an denen Handlungsbedarf besteht, z.B. die Schulbushaltestelle an einer unbeleuchteten und nicht markierten Straßenkreuzung.       

Gerard Minnaard inspiriert uns schließlich mit der Erfolgsgeschichte seiner Woltersburger Mühle. Der „Weg des Friedens“ inmitten der Natur ist ein herrlicher Ort, um innezuhalten und herunterzukommen. Nach der Führung über das Mühlengelände lassen wir uns Kaffee und Kuchen im Mühlencafe schmecken. Durch den Wald radeln wir zurück in Richtung Oldenstadt. Wir machen einen Stopp an der Baustraße des Neubaugebiets „Im Deinefeld“. Der O-See bildet den Schlusspunkt unserer heutigen Etappe.

Mein besonderer Dank gilt heute dem Ortsverband Molzen für die tolle Organisation vor Ort, Kathrin Petersen-Schulze und Gerard Minnaard von der Woltersburger Mühle.